Biography

 

 

 

 

Meine erste eigene Camera bekam ich mit 12. Es war eine Voigtländer Vito CLR. Es machte mir Spaß zu fotografieren, doch reichte meist das Taschengeld nicht aus um zu experimentieren. Später fotografierte ich mit einer Nikon (Nikkormat) von meinem Onkel, die mit Wechseloptik für mich schon richtig was hermachte. Mit ihr fotografierte ich bis ich mir 1998 eine Canon EOS 50 E gekauft habe. Mit dieser Kamera dokumentierte ich dann eine vier Wöchige Rad-Reise von Oslo zum Nordkap und entdeckte dabei die Landschaftsfotografie für mich. Noch einmal erwies mir die 50 E gute Dienste als ich Island von der Südküste aus bis in den Norden durchquerte und richtig Spaß am fotografieren hatte. Meist machte ich Dias, entweder mit Kodak oder Fuji Filmen. Im Jahr 2003 hatte ich dann erste digitale Versuche unternommen. Ich scannte zwar meine Negative oder Dia-positive schin vorher mit einem Nikon Super Coolscan 5000 ED und hatte somit schon Erfahrung in digitaler Bildbearbeitung, digitale Aufnahmen machte ich bis dahin aber nie. Sehr schnell fand ich Gefallen an der digitalen Technik und fotografiere nun seit 2004 ausschließlich digital. Ich schätze es sehr, dass ich keine Filme mehr außer Haus geben muss oder mich mit Labors ärgern muss. Die digitale Fotografie ermöglicht mir von der Aufnahme bis zum fertigen Print alles selber zu machen. Egal ob Farbe oder Schwarzweiß auf den verschiedensten Materialien.

Natürlich bedarf es einige Einarbeitungszeit in die Materie, aber auch die Kunst der Dunkelkammer muss man sich mühsam aneignen. Ich versuche ständig meinen digitalen Workflow zu verbessern und zu optimieren. Nachdem es ja „den richtigen“ Workflow nicht gibt bin ich immer auf der Suche nach neuen Methoden und Verfahren um die technische Qualität meiner Bilder zu perfektionieren. Ein wesentlicher Teil des Workflows ist für mich das Colormanagement, das viele Fotografen oft sehr Stiefmütterlich behandeln. Dabei kann hier das Ergebnis relativ stark und kontinuierlich verbessert werden, daher sehe ich es als Basis für Qualitativ hochwertige Arbeit. Am Ende des Workflows steht für mich meist der finale Print. Ich arbeite mit Epson Druckern im Format A2 und A1, damit lassen sich Bilder in höchster Qualität für viele Zwecke produzieren.